Praxis für Homöopathie + NaturHeilkunde

Anne van den Haak | Heilpraktikerin

 

 

 

Therapieangebote

Homöopathie

"Ich glaube jetzt eifriger denn je an die Lehre des wundersamen Arztes, seitdem ich die Wirkung einer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und immer wieder empfinde!"- J.W.v.Goethe in einem Brief vom 2.9.1820 über S.Hahnemann

Die Homöopathie wurde vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann gegründet (10.4.1755 in Meißen geboren!). In seinem umfassendsten Werk" Das Organon der rationellen Heilkunst" - erschienen im Jahr 1810 - schreibt er über die Natur der Gesundheit, der Krankheit und des homöopathischen Heilens. Ein wichtiger Eckpfeiler der Homöopathie ist das Gesetz der Ähnlichkeit (similia similibus curantur): Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt.

Ein Beispiel:
In der Schulmedizin wird Durchfall mit einem Mittel behandelt, was zu Verstopfung führt, d.h. mit einem gegengesetzlichen Mittel, in der Homöopathie wird ein Mittel verabreicht, welches im gesunden Zustand zu Durchfall führen könnte (z.B. Natrium sulfuricum, das uns wohlbekannte Glaubersalz). Die Ursubstanz wird potenziert (verdünnt) und dynamisiert (verschüttelt) und ist so in der Lage, obwohl u.U. keine Substanz mehr nachweisbar ist, zu heilen.

In der Homöopathie wird außerdem von der Individualität des Menschen ausgegangen, m.a.W. kein Mensch ist gleich und somit verläuft auch die "Krankheit" bei jedem anders. Dementsprechend wird auch nicht die "Krankheit" oder "Symptomatik" als solche behandelt, sondern die Heilung geschieht im Endeffekt über die Stärkung der Lebenskraft des Betrofffenen. In diesem Sinne gilt auch "Weniger ist mehr": Man versucht mit dem kleinst möglichen Reiz das "sich-selbst-gesundende" Prinzip im Menschen zu aktivieren. Denn schließlich ist Heilung auch immer Selbstheilung. Therapeut und Arzneimittel sind dazu da, den Weg zur Selbstheilung wieder zu entschliessen.

 

Anthroposophische Medizin

Die Anthroposophische Medizin wurde entwickelt von Rudolf Steiner (1861-1925), und ist inzwischen zu einer anerkannten Form der Heilkunde gewachsen. Sie sieht sich als "Komplement" zur Schulmedizin.

Letztere bietet vielerlei Möglichkeiten zur Diagnostik. Auch chirurgische Eingriffe sind manchmal lebensrettend. Zusätzlich steht die anthroposophische Medizin für eine ganzheitliche Auffassung der Krankheit und versucht den Menschen in seiner biografischen Geschichte zu sehen und verstehen. In ihrem Menschenbild geht sie u.A. von einer Dreigleiderung des Organismus aus:

Das rhythmische System (Herz-Kreislauf) vermittelt zwischen dem Nerven-Sinnes-Pol (Gehirn) und dem Stoffwechsel-Gliedmaßen-Pol (Verdauung, Extremitäten). Krankheit entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Polen. Dann findet z.B. zuviel Stoffwechsel an der falschen Stelle statt (kann z.B.eine Form der Migräne verursachen - zuviel Stoffwechsel im oberen Sinnespol, wo eigentlich Ruhe herrschen soll).

Die anthroposophischen Medikamente wirken so, dass sie dieses Gleichgewicht wieder herstellen. Die anthroposophischen Medikamente sind pflanzlicher, tierischer, mineralischer oder metallischer Natur und werden meist in niedrigen Potenzen gehalten (D3 bis D30). Oft sind es auch Kompositionspräparate, sie verbinden dann verschiedene Substanzen zu einem Medikament, z.B. Apis/Belladonna cum Mercurio, ein Mittel gegen fieberhafte Mandelentzündung, zusammengestellt aus

  • Apis:Bienensekrete helfen bei Schwellungen
  • Belladonna:Tollkirsche bei Fieber
  • Mercurius:Quecksilber bei Mandelbelägen

Die anthroposophische Medizin ist eine sanfte Medizin. Neben Medikamenten in Form von Globuli, Tropfen und Pulver, gibt es Salben und Ölen. Hiermit werden Umschläge, Wickel und Ganzkörpereinreibungen gemacht. Es geht oft um Hülle und Umhüllung, so z.B. bietet die Kupfersalbe vielseitige therapeutische Möglichkeiten, ebenso wie das Solum-Torf-Öl, um nur einige zu nennen.

 

Bachblüten

Der englische Arzt, Dr.Edward Bach (1886-1936) entwickelte, geführt von Intuition und gestützt durch Selbstversuche eine Heilkunde, basiert auf Blütenessenzen.

Bei seiner ärztlichen Tätigkeit war ihm aufgefallen, dass Patienten auf die gleichen Krankheitsbilder mit ganz unterschiedlichen Gemütszuständen reagierten. Er war der Meinung, dass nicht die Krankheitssymptome als solche sondern die extremen Gemütszustände behandelt werden mussten. Er fand 7 übergeordnete Gemütszustände, die zu Krankheit führen:

  • Angst
  • Unsicherheit
  • zu wenig Interesse an der Gegenwart
  • Einsamkeit
  • Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüsse
  • Mutlosigkeit
  • übertriebene Fürsorge

"Es gibt keine echte Heilung ohne eine Veränderung in der Lebenseinstellung, des Seelenfriedens und des inneren Glückgefühls", schrieb er 1934 in seinem Werk "Heile dich selbst".

Er entwickelte ein System von 38 Bachblüten, alles Essenzen von Blüten von Pflanzen, Büschen oder Bäumen. Die Original-Bachblüten werden in Großbritanien bis heute nach den Verfahren von Dr.Bach geerntet und hergestellt. Einzelne Bachblüten:

Bachblüte "Clematis" - Weisse Waldrebe

Thema: Verträumtheit - Interesselosigkeit - Kreatives Potential

Menschen die Clematis brauchen, leben oft in einer Traumwelt. Sie sind mit den Gedanken immer woanders, unkonzentriert, schreckhaft. Es kann soweit gehen, dass sie sich in eine Fantasiewelt flüchten und den Bezug zur Realität verlieren.

Oft steckt ein nicht gelebtes kreatives Potential dahinter und weil man sich schwer tut im Alltag zurechtzukommen, baut man sich lieber eine Traumwelt auf. Jugendliche in der Pubertät machen manchmal so eine Phase durch. Sie möchten am liebsten nichts mit der Welt zu tun haben und den Tag schlafend und träumend im Bett verbringen. Die Bachblüte Clematis hilft dem Betroffenen sich zu "erden", d.h. sich besser in der Realität zurechtzufinden. Das Schlafbedürfnis nimmt ab und man fühlt sich bereit das Leben anzugehen.

Affirmation: "Ich lebe im Hier und Jetzt. Ich akzeptiere die Wirklichkeit."

Bachblüte "Honeysuckle" - Geißblatt, Jelängerjelieber

Thema: Loslassen - Vergangenheit - Gegenwart

Menschen die Honeysuckle (wörtlich übersetzt: Honigsauger) brauchen, kommen in irgendeiner Form von der Vergangenheit nicht los. Sie sehnen sich nach Vergangenem zurück, früher sei alles besser, sie bleiben mit Wehmut an früheren Ereignissen hängen. Oder sie kommen über den Verlust eines geliebten Menschen nicht hinweg, auch nach 10 oder 20 Jahren nicht.

Durch Einnahme dieser Blütenessenz kann man Schönes aus der Vergangenheit in die Gegenwart transportieren. Es entsteht eine Dankbarkeit, die auch im Jetzt noch erfüllt. Man lernt aus vergangenen Erfahrungen, ohne daran festzuhalten.

Affirmation (nach H.Siezcka):
"Alles ist in Bewegung. Alles ist im Wandel.Alles ist im Fluß.Ich fließe mit. Es ist gut, wie es ist."

 

 

Biographische Gesprächstherapie

Die biographische Gesprächstherapie wendet sich an Menschen, die Hilfe und Unterstützung suchen bei aktuellen Lebenskrisen oder wiederkehrenden Problemen. Anlässe sind häufig:

  • Trennung
  • Krankheit
  • mentale Verstimmung
  • Trauer
  • Burnout
  • Mobbing

Zielsetzung der biographischen Gesprächstherapie ist es, ein Bewusstsein zu erlangen für die eigene inneren und äußeren Verhaltensmuster, die oft tief in uns verwurzelt liegen und deren wir uns nicht bewusst sind. Hierbei tauchen oft biographische Elemente auf, die noch nicht verarbeitet oder sinnvoll integriert werden konnten. Das Hauptanliegen der biographischen Gesprächstherapie ist es, Menschen zu motivieren ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

In meiner Arbeit unterstütze ich häufig den mentalen Prozess der Gesprächstherapie durch gezielten Einsatz homöopathischer Mittel. So können die Selbstheilungskräfte auf unterschiedlichen Ebenen angestoßen werden. Die Gespräche finden in der Regel in Abstand von 14 Tagen bis drei Wochen statt und dauern jeweils 1 Stunde.

Da die Termine ohne lange Wartezeiten ausgemacht werden können, bietet sich hier außerdem die Möglichkeit einer schnellen, akuten Intervention.

 

Schüßlersalze

Gesunde Zellen enthalten Mineralien, sogenannte Lebenssalze. Sie sind Energie- und Informationsträger und in allen Zellen, dem Blut, der Lymphe, den Nerven, Muskeln, Knochen, Zähnen, Bindegewebe, etc...zu finden. Krankheiten beginnen in der Zelle, diese ist dann durch einen Mangel in ihrer Funktion eingeschränkt.

Dr.Wilhelm Schüßler (geb.1821) erkannte als Erster die Notwendigkeit einer aureichenden und vor allem richtigen Zufuhr von Mineralien und entwickelte in seiner "Biochemie" die zwölf Schüßlersalze. Da er auch homöopathischer Arzt war, wurden die Salze potenziert, sodass sie vom Körper optimal aufgenommen werden können.

Die zwölf Salze sind vitalisierende Kraftgeber in allen Lebenslagen, kurmäßig eingenommen sind sie in Jungbrunnen für Körper, Seele und Geist.

Sie sind Nähr-, Aufbau- und Rekonvaleszenzmittel, sie regulieren den Säure-Basen-Haushalt, sie entkrampfen angespannte Muskulatur, entschlacken und entgiften Bindegewebe, stärken unser Knochengerüst, etc.. Sie sind in jedem Lebensalter nützlich, vom Kleinkind bis ins hohe Alter.

Magnesium phosphoricum - Schüßlersalz Nr.7

Im Körper kommt Magnesium in den Knochen, Muskeln, Herz, Leber, Darm, im Nervensystem, den Erythrozyten und in der Schilddrüse vor. Die wichtigste Funktion ist die An- und Entspannung in Nerven- und Muskelbereich. Deswegen ist es u.A. indiziert bei Krämpfen und Koliken, Migräne und Spannungskopfschmerzen, Neuralgien, vegetativer Dystonie und Schlafstörungen. Es ist das Salz, das uns "entstresst".